Hohenloher Erbrechtstage im April 2010
Das Deutsche Forum für Erbrecht e.V. aus München richtete in Kooperation mit der Steuer- und Anwaltskanzlei Braun + Partner aus Bretzfeld-Bitzfeld und der Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein im April zum sechste Mal die Hohenloher Erbrechtstage aus.
Mit über 750 Besuchern waren die Erbrechtstage sehr gut besucht.
Auch in 2011 wollen wir die Veranstaltungsreihe Hohenloher Erbrechtstage fortsetzen. Die positive Resonanz auf die ersten sechs Erbrechtstage zeigte uns, dass erheblicher Informations- und Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung vorhanden ist. Diesen Bedarf wollen wir auch im März 2011 mit fachkompetenten Vorträgen Rechnung tragen.
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1. Tag
| 15. April 2010 | 19.30 Uhr | TSV Halle Bretzfeld-Bitzfeld |
Grußwort
Referent:
Prof. Dr. » Klaus Michael Groll, Fachanwalt für Erbrecht
Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht München
Vortrag:
Erbrechtsreform ab 1. Jan. 2010.
Seit 1. Januar 2010 ist die Erbrechtsreform in Kraft. Das bringt uns vor allem ein neues Pflichtteilsrecht. Unter welchen Voraussetzungen kann man nun den Pflichtteil entziehen, den Betroffenen also ganz leerausgehen lassen? Welche anderen Wege gibt es, den Pflichtteil auszuschließen oder zu mindern? Nützt es hierfür, den Nachlaß schon durch lebzeitige Schenkungen auszuhöhlen? Auch hier hat sich Wichtiges geändert.
Und überhaupt: Soll mach sich bereits lebzeitig von Vermögen trennen.
Prof. Dr. Groll wird auf alle diese Fragen eine Antwort geben und Vorschläge unterbreiten.
2. Tag
| 19. April 2010 | 19.30 Uhr | TSV Halle Bretzfeld-Bitzfeld |
1. Vortrag
Referent:
Dr. med. » Thomas Pauli, Facharzt für innere Medizin, Öhringen
Thema:
Ethische und rechtliche Aspekte der Betreuungs- und Patientenverfügungen aus Sicht des Mediziners.
Patientenverfügungen sind Anweisungen von zukünftigen Patienten an ihre zukünftigen Ärzte. Sie betreffen ärztliche Maßnahmen, die von den Betroffenen für bestimmte Situationen abgelehnt oder auch gefordert werden.
2. Vortrag
Referent:
» Rechtsanwältin Susanne Ross
Kanzlei Braun + Partner
Thema:
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht - Unterschied und Notwendigkeit.
Obwohl die meisten Menschen die Wichtigkeit einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht erkennen, haben laut Justizministerium nur rund zehn Prozent aller Bundesbürger tatsächlich eine verfasst. Nicht nur der Gedanke an den eigenen Tod, sondern auch die Frage „Wie werde ich sterben?“ schreckt viele davon ab, sich ernsthaft mit dem Thema auseinander zu setzen.
3. Vortrag
Referent:
Bankvorstand Hans Kircher
» Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein eG
Thema:
Perspektiven der "privaten Krankenversicherung" im deutschen Gesundheitsmarkt.
Warum die Gesundheitsversorgung ein Generationenvertrag ist.





